Blog,  Doktorarbeit

Aha. Einfach machen.

Was mein Claim für mich bedeutet

Aha. Wofür steht das?

AH sind meine Initialien, nimmt man den zweiten Buchstaben meines Nachnamens dazu, kommt man auf Aha.

Und das meint in diesem Fall nicht nur den berühmten Aha-Moment, für mich bedeutet es sehr viel mehr:

Aha. Einfach machen.

Einfach machen ist nämlich meine Kernkompetenz. Ich habe in meinem Leben wirklich schon so viel einfach gemacht ohne wirklich nachzudenken. Wobei, damit tue ich mir selbst Unrecht, das stimmt nicht ganz.

Richtig ist; ich habe immer nachgedacht, aber nie über mögliche, eventuelle Konsequenzen, Resultate, Katastrophen, die passieren könnten. 

Ich habe erstmal einfach gemacht. Und nicht spekuliert. Rückblickend ist es so; wäre ich nicht so aufs einfach machen fokussiert, dann würde ich hier nicht tippen, ich hätte keinen Master in Schulmanagement, ich würde keine Ausbildung beim Deutsch-Dänischen Institut absolvieren, ich hätte keine drei Kinder und schon gar nicht, unter keinen Umständen, würde ich an einer Doktorarbeit sitzen!

Für mich gilt folgende simple Gleichung:

 

einfach + machen = Erfahrung

Das ist so einfach wie genial.

Der klassische Aha - Moment

Wie sieht er denn jetzt aus, mein Aha – Moment, wenn ich mal wieder etwas einfach gemacht habe?

Aber natürlich sind auch einige Oh-oh-Momente rausgekommen, die ich an dieser Stelle nicht verschweigen möchte:

Meine oh-oh-Momente als Short-Cuts

Ich verspreche es hoch und heilig

Das könnte ich noch eine ganze Weile machen….weil ich MACHEN liebe!

Ich kann einfach nichts so gut wie machen, wo andere zweifeln, 

hadern,

nachforschen, 

nachfragen, 

abwägen,

überlegen,

warten,…….und es dann

bleiben lassen,

bereuen,

immer wieder dran denken,…..

da mache ich einfach!

Das MACHEN - TOURETTE

Das ist wirklich eine ganz schlimme Angelegenheit.

Und ich krieg es einfach nicht in den Griff. Auch nicht wenn ich wollte, vermutlich.

Das Schlimmste, was jemand zu mir sagen kann ist:

„Das schaffst du nicht!“ oder noch fieser:

„Das schafft niemand!“….oder ganz gemein:

„Das schaffen nur Menschen, die…xy haben/sind/können….“

Wenn diese Sätze fallen, dann muss ich es einfach MACHEN. 

Es geht nicht anders.

Und genau deshalb bin ich auch: 

 

Die Lehrerin, die immer beim Beamten-Mikado verliert!

Ja, ich weiß, ein veralteter Witz: 

„Wie geht Beamtenmikado??? – Wer sich zuerst bewegt verliert!“ Hahahaha

Ehrlich, da bin ich CHANCENLOS! Chancenlos. 

Ich kann mich nicht nicht bewegen.

Ich kann nicht nicht machen.

Paul Watzlawick hätte seine wahre Freude an mir. 

Und der Spott steckt in Chancenlos ja schon drin:

cHAncenlos, cHAncenlos….HAHA HA!

 

"Jetzt warte es erstmal ab!"

Gehört für mich ins Buch der schlimmsten, brutalsten Sätze aller Zeiten!

So etwas sagt man nicht in meiner Welt!

Höchstens wenn ein Zug kommt und ich vorm Gleis stehe oder wenn das Auto noch fährt und ich die Tür öffnen möchte.

Aber sonst, mir fällt wirklich keine Gelegenheit ein, an der das passen könnte!

 

Oscar Wilde, die Psychologie des Machens und ich

Oscar Wilde hat mal gesagt: „Ich kann allem widerstehen, nur der Versuchung nicht.“. Und ich sage: „Ich kann allem widerstehen, nur der Erfahrung nicht.“ 

Tiefenpsychologisch befürchte ich, dass darunter das Bedauern liegt nur ein Leben zu haben und das Bewusstsein darüber, dass dieses begrenzt ist (verdammte Meditationspraxis!) und dass eben auch die Zeit des Schaffens begrenzt ist (zumindest nicht sicher planbar!).

 

Der Wunsch hinter dem Aha

Ich möchte mein Leben voll leben. Nicht halb oder dreiviertel. Ich möchte es bis unters Dach stapeln mit Wissen, Erfahrung, mit Liebe und Zeit für die richtigen Dinge! 

Das beißt sich manchmal ein bisschen, ich gebe es zu. Aber es ist wie es ist (danke Meditationspraxis!).

Aber ich schaffe das schon. 

Ich werde es einfach machen wie immer.

Ehrenwort. Mit Aha.

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